Berichte aus dem Gemeinderat

Drucken

Bericht aus dem Gemeinderat – Sitzung vom 24.01.2019

 

TOP 3 (Beteiligung an der Bündelausschreibung für die kommunale Strombeschaffung in Bayern für die Lieferjahre 2021 bis 2023)

Die Gemeinde hat sich entschieden an der Bündelausschreibung in Kooperation mit dem Bayerischen Gemeindetag über die KUBUS GmbH teilzunehmen. Das Gremium hatte noch über die gewünschte Art zu entscheiden. Hier wurde „einstimmig“ für 100 % Ökostrom mit Neuanlagenquote gestimmt.

TOP 4 (Planung eines weiteren Gymnasiums des Zweckverbandes staatliche weiterführende Schulen im Südosten des Landkreises;Diskussion und Grundsatzentscheidung zu einem Standort in Hohenbrunn)

Dieser TOP wurde intensiv diskutiert. Es gibt 
Für – steigende Schülerzahlen, Erweiterung Gymnasium Ottobrunn findet nicht statt, eine Bildungseinrichtung am Ort ist wünschenswert, S-Bahn Nähe, evtl. vorzeitiger Ausbau Bahnhof   – 
und
Wider – z.Zt. noch kein geeignetes Grundstück vorhanden, Zeitrahmen bis 2025 sehr eng, Erschließung notwendig.

Verwundert äußerten sich einige GR-Mitglieder, dass laut vorliegender Niederschrift seitens des Landrates / Schulzweckverband ein Standort in Putzbrunn – Waldkolonie favorisiert wird. Dennoch wurde mit 2 Gegenstimmen beschlossen, dass Hohenbrunn weiterhin „den Hut in den Ring wirft“, d.h. die Gemeinde Hohenbrunn grundsätzliche Bereitschaft zeigt für ein Gymnasium am Ort zu errichten und deshalb auch wünscht, dass dies als Standort untersucht wird. 

TOP 5 (Zuhause am Hölzl: Beschluss über den aktuellen Planungsstand)(Design-Freeze)

Nacheinander wurde das Projekt von den einzelnen Planern vorgestellt und vom Gremium ziemlich heftig hinterfragt. Es werden 25 Wohnungen, die sich in 1-Zi bis 5 Zi-Wohnungen aufteilen und das „Wichtelhaus“ gebaut. Neben 2 rollstuhlgerechten Wohnungen nach DIN im DG sind nun auch 2 rollstuhltaugliche Wohnungen im EG vorgesehen. Die Baufertigstellung ist für Juli 2020 geplant und die Kostenberechnung hatte sich nach Vorlage auf 9, 6 Mio. € belaufen. Um dies zu reduzieren war eine intensive Prüfung diverser Einzelposten notwendig, die mehrheitlich abgestimmt zu einer Einsparung von ca. 187.000 € geführt haben. 

Ein wesentlicher Diskussionspunkt – hauptsächlich seitens  B90/Die Grünen – war die Anzahl der Fahrradständer. Durch die Freianlagenplanerin konnte aber sehr gut dargestellt werden, dass genügend Radlständer vorhanden sind – dennoch wird nochmals geprüft, ob nicht noch eine Möglichkeit für eine überdachte Abstellung geschaffen werden kann. Eine Reduzierung der Parkplätze in der Tiefgarage – wie von Frau Pfaller gefordert - ist jedenfalls keine Option! Herr Schmidhuber stellte, kaum dass wir mühsam Einsparungen erarbeitet hatten, den Antrag auf Erhöhung der Anzahl der Fahrradständer pro Eingang. Dies wurde mit 8 : 10 abgelehnt. 

Abschließend wurde die Entwurfsplanung mit 15 : 3 Gegenstimmen beschlossen. Gegen die Kostenberechnung mit den besprochenen Änderungen gab es nur 1 Gegenstimme. Der Bürgermeister wird ermächtigt – auch hier mit 1 Gegenstimme – die Leistungsphasen 5 – 7 für die Architekten und die entsprechenden Fachplaner zu beauftragen.