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Neujahrsempfang 2019

Neujahrsempfang2019 95

Liebe Sternsinger, ein großes Dankeschön an Euch!

Dank des fleißigen Hohenbrunner Bauhofes waren auch die Straßen und viele Wege am Dreikönigssonntag geräumt. So war der Saal dem Winterwetter zum Trotz gut gefüllt.

Unser Ortsvorsitzender Anton Fritzmaier setzte die Agenda für 2019:
Bezahlbaren Wohnraum zu schaffen ist ein zentrales Anliegen vieler Bürger und des Ortsverbandes. Mit dem Bürgerdialog wurde dieses Ziel konkretisiert und auf eine breite Basis gestellt. Erste Planungen dazu sind noch letztes Jahr eingeleitet worden. 
Die Gemeinde ist verantwortlich für die Infrastruktur. Hier schließt sich der Kreis: Nur wenn Wohnen bezahlt werden kann, finden sich langfristig genügend Mitarbeiter in Kindertagesstätten oder dem Bauhof etc.
Mit aktuellem Bezug wurden folgende Themen genannt:

  • Die neue Carl-Steinmeier-Mittelschule in Riemerling soll im Februar eröffnet werden. 
  • Im Frühjahr beginnen die Abriss- und Neubauarbeiten des alten Pfarrhauses im Dorf Hohenbrunn. In einem gemeinsamen Projekt mit dem Bistum werden hier auch Versammlungsräume für die Gemeinde Hohenbrunn entstehen.
  • Zügig soll auch die Weiterentwicklung der Putzbrunner Straße mit dem lange benötigten Supermarkt, einem Ärztehaus und neuer Wohnbebauung starten.
  • Der Schul- und Sportcampus ist eine wichtige Zukunftsinvestition. Hierfür war es sinnvoll, die gut gefüllte Hohenbrunner "Schatztruhe" einmal zu öffnen. 


Unser Bürgermeister Dr. Stefan Straßmair schloss daran an: Für den Gemeinderat und die Verwaltung hat ein arbeitsreiches Jahr 2019 begonnen. Wohnungen sind zu bauen und zu planen. 
Der Bau am Schul- und Sportcampus in Riemerling wird beginnen. Er bedankte sich bei den Gemeinderatsmitgliedern, die alle diese Vorhaben mit konstruktiven Vorschlägen und einer stabilen Ratsmehrheit unterstützt haben. Er führte aus, dass die Gemeinde finanziell gut aufgestellt ist.

Die FU-Ortsvorsitzende Dr. Barbara Rebhan nahm Bezug auf die anstehenden Europawahlen. Sie hob die Bedeutung hervor, die Europa für Deutschland sowie die Region Bayern hat. Mit dem bayrischen Kandidaten Manfred Weber besteht eine gute Chance dies weiter zu vertiefen.

Der Kreisvorsitzende Florian Hahn (MdB) wies auf die Bedeutung der politischen Mitte hin. Es ist wichtig, diese Mitte wieder stärker zu machen: Bei der Europawahl steht die Mitte gegen Randpositionen, die die EU verlassen wollen oder eine Finanzierung von Sozialausgaben in anderen Ländern etablieren wollen.
Erschwert wird die Stärkung der politischen Mitte allerdings durch ein selektives Presseecho, dass im Falle der CSU zu oft einseitig auf Asylthemen abstellt und die breite Palette an politischen Konzepten und Maßnahmen für Bayern und den Bund zu wenig beachtet.  

Der frisch wiedergewählte Landtagsabgeordnete Ernst Weidenbusch führte die Probleme aus, die eine Zersplitterung der politschen Landschaft mit sich bringt. Von den politischen Rändern kommen zu wenig substanzielle Vorschläge im parlamentarischen Wettstreit, wie das Land weiter verbessert werden kann. Mediale Aufmerksamkeit wird dort höher geschätzt als ernsthafte und umsetzbare Beiträge.