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Runder Tisch zur Bebauung an der Putzbrunner Straße

 

Gute Gründe für den Bebauungsplan

Eine Neubebauung für Wohnen und Nahversorgung ist irgendwie immer damit verbunden, dass Flächen versiegelt werden. Auch unterirdische Bauwerke sind ein Eingriff in die Natur. Durch offene Pflasterungen, die eine Versickerung des Regenwassers ermöglichen, und Begrünungen können manche Nachteile im Interesse der Natur gemildert werden.

Der Wunsch nach regionalen Lebensmitteln und Bio-Produkten wird von den Supermärkten sehr unterschiedlich erfüllt. Da bietet der Vollsortimenter, der etwas mehr Platz braucht, ein deutlich besseres Angebot als ein Discountmarkt mit seinen Standardartikeln. Für die regionale Versorgung, die von den Bürgerinnen und Bürgern gewünscht wird, sehen viele klar den Vollsortimenter im Vorteil.

In der Diskussionsrunde waren alle Vorteile und Nachteile der Varianten wieder auf dem Tisch. Schon zuvor wurden im Aufstellungsverfahren des Bebauungsplans die Häuser mit Parkplätzen und Zufahrten hin und her geschoben sowie Obergeschosse und Untergeschosse geplant und wieder verworfen. Es gibt keine neuen Argumente, um die als besser erkannte Variante wieder in Frage zu stellen.

Bei der zur Abstimmung gestellten Frage des Bürgerbegehrens geht es darum, zusätzlich eine größtmögliche Tiefgarage zu verlangen. Für diesen Zwang sehen wir keinen zureichenden Grund. Da Anlieferung und auch ein paar Parkplätze mit Zufahrt oben bleiben, wie von allen angesprochen wurde, wird durch den Platzbedarf zusätzlich für Tiefgaragenrampe und Aufzüge keine relevante Verringerung der Versiegelung erreicht. Daher bittet die CSU die Bürgerinnen und Bürger, gegen diesen zusätzlichen Betonklotz zu stimmen.

Deshalb sagt Anton Fritzmaier, Ortsvorsitzender und CSU-Fraktionsvorsitzender im Gemeinderat: „Am Ende ist für die CSU klar, dass der vorliegende Bebauungsplan zu einer guten Lösung führt. Deshalb ist es richtig, dass die Bürgerinnen und Bürger mit dem Ratsbegehren für diese Variante stimmen können. Nur mit einem Ja zum Ratsbegehren werden der Supermarkt und auch die neuen Wohngebäude und die Verkehrsberuhigung durch den Kreisverkehr auf den Weg gebracht.“ Mit seinem Vorschlag in der Diskussionsrunde, mehr Dachflächen zu begrünen, hat Anton Fritzmaier außerdem eine Brücke zu einer Einigung angeboten, die wirklich etwas für die Natur bringt.